

Diogenes Quartett
Ludwig van Beethovens 16 Streichquartette sind nicht nur Gipfelpunkte der Gattung, sondern der Musik schlechthin. An ihnen lässt sich exemplarisch Beethovens Reifeprozess nachvollziehen: Vom ersten Streichquartett - in der Opuszählung gilt es wegen der späteren Veröffentlichung als sein drittes -, das er im Alter von 29 Jahren in zeitlicher Nähe zu seiner ersten Sinfonie und zur »Pathétique«-Klaviersonate schrieb, über die nach ihrem Widmungsträger so genannten »Rasumowsky«-Quartette, die er mit 36 parallel zur vierten Sinfonie, zum Violinkonzert und zum vierten Klavierkonzert schuf, bis hin zum letzten Quartett, das nur fünf Monate vor seinem Tod als sein letztes vollendetes Werk überhaupt entstand, spannen die Musikerinnen und Musiker des Diogenes Quartetts den Bogen, die wir erstmals auf Schloss Höchstädt begrüßen dürfen.
Programm:
Ludwig van Beethoven (1770-1827) Streichquartett Nr. 3 D-Dur op. 18/3 Streichquartett Nr. 16 F-Dur op. 135 Streichquartett Nr. 7 F-Dur op. 59/1 »Rasumowsky«
